17.4.15 Dresden intensiv

Pünktlich stehen alle auf dem Parkplatz, inklusive der Stadtführerin, die wir, laut Plan, eigentlich am Zwingerteich treffen sollen. Macht aber nichts, starten wir gleich durch. Vorbei an der Synagoge, die trotz einem saarländischen Architektenteams, das Stadtbild verschandelt, (Stellt euch zwei große Betonwürfel vor dem herrlichen Canelettoblick vor, dann wisst ihr, das war die Übung für den vierten Pavillion in Saarbrücken.) fahren wir in Richtung des Hygienemuseums, wo der schönste Mann Dresdens auf uns wartet. Großer Garten, Glasmanufaktur von VW und die Straße, die deutlich die Grenze zwischen der Zerstörung im 2. Weltkrieg und dem unzerstörten Teil aufzeigt, geht es hinunter zu dem Elbschlösschenblick an den Fluß. Dort wartet bereits der Eierscheckenbus und versorgt Hannes heute einmal mit Zwetschgenkuchen. Zwischendurch erfahren wir noch, von den technischen Errungenschaften (Kaffeefilter, Teebeutel, Sinalco, etc) die uns Dresden eingebracht hat und lerne so, dass der Sachs helle, aber auch heimtückisch sein kann. Der Weg führt uns in die Neustadt, vorbei am goldenen Reiter zurück in die Altstadt zur Semperoper. Am Taschenbergpalais verlässt die Gruppe mit Guide den Bus, um mit einen Stadtspaziergang fortzufahren. Wir bringen den Bus an den Bahnhof, stellen ihn dort ab und durchwandern mal wieder die Stadt. Um drei Uhr treffen wir unsere Gruppe bei König Johann vor der Semperoprer, um sie dort der Opernführung anzuvertrauen. Die ersten stöhnen bereits über die Anstrengungen, die diese Stadt fußmäßig so mit sich bringt. Zum Glück sind alle meiner Empfehlung gefolgt und tragen bequeme Schuhe. Während wir dann gemütlich Kaffee trinken können, erwartet die Fahrgäste noch der Marsch durch das grüne Gewölbe. Ich vermute, abends fallen sie nur noch ins Bett, um sich für den morgigen Tag, der auch ein umfangreiches Programm enthält adäquat vorzubereiten.

18.4.15 08:26

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