8.4.2015 Wien, die Zweite

Es war einfach nur genial. Da poste ich am frühen Morgen, man möge die Bahn frei machen nach Wien, weil der "große Einstein" naht und dann können wir die Autos und LKWs auf unserer Strecke fast zählen. Ich glaube, das mache ich jetzt öfter. Die scheinen alle Angst zu haben, im nächsten Krimi zu landen, denn auf der Gegenseite löst ein Stau den nächsten ab. So erreichen wir problemlos Wien. Dort allerdings hat sich noch nicht rumgesprochen, dass der nächste, der Wien-Krimi wird, denn wir müssen, um unsere Hotel zu erreichen in eine kleine Gasse fahren. An den Ecken stehen jeweils Poller, rechts und links parken Autos. Und wir müssen mit einem 12-Meter Bus um die Ecke. Also, Warnjacke an -dabei steht mir gelb überhaupt nicht - und einweisen. Unter Lebensgefahr stehe ich hinter dem Bus, die Wiener Autolenker sind ungeduldig denn sie wollen unbedingt an "Einstein" vorbei, und weise Hannes ein, dass er nicht auch noch die hinten stehenden Verkehrsschilder erwischt. Wir nehmen lieber andere Souvenirs mit heim. Da aus jeder der Straßen ein Auto raus will, kann er nicht einfach zurückstoßen, um gerade in die Straße zu gelangen, sondern muss fünfmal rangieren. Immer ist irgendetwas im Weg. Dann steht auf seinem Ausladeplatz noch ein LKW, der wirklich nicht dahin gehört. Der dazugehörige Fahrer wird erst mal aus dem Hotel geholt und in Schweiß gebracht. Dann können wir endlich ausladen. Im Hotel erfahren wir dann, dass wir das einzige Unternehmen sind, dass bei ihnen logiert, weil das Haus von Bussen nicht anfahrbar sei. Da kann man mal wieder sehen, wie wichtig ein guter Busfahrer ist, Hannes hat es mal wieder beulenfrei geschafft. Wie gehabt werden unsere Fahrgäste versorgt, bevor wir einen Parkplatz für unser Pferd suchen. Gut wenn man sich dazu in Wien auskennt. Wir leisten uns noch eine 3-Tageskarte für die U-Bahn und fahren zurück zum Hotel, dass wir kurz nach 21 Uhr erreichen. Zu unserer Schande muss ich allerdings gestehen, dass wir zwar Hunger, aber keine Lust haben, noch in ein Gasthaus zu gehen. Also muss ausnahmsweise mal ein Schnellimbiss herhalten von dem wir unsere Abendessen mit aufs Zimmer nehmen können.

9.4.15 17:50

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