22.4.15 ENDE

Wer in den letzten Tagen unsere Einträge bei Facebook verfolgt hat, weiß, dass wir zur Zeit ziemliche Probleme mit einer "Busfahrergruppe" haben, der wir nicht angehören, die aber eine massive Lügen- und Verleumdungskampagne gegen uns und dabei insbesondere gegen Hannes führt. Wir haben uns nun informiert, welche juristischen Möglichkeiten wir haben dagegen vorzugehen, haben uns aber entschlossen zunächst kein weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Es gibt Menschen, die sind nicht einmal eine Strafanzeige wert, weil sie diese ohne zu denken auch wieder posten würden. Was nicht heißt, dass sollte diese Kampagne noch weitergeführt werden, wir nicht doch noch Anzeige erstatten, denn die Texte liegen uns vor. Da allerdings aus dieser Gruppe heraus zusätzlich massive Drohungen gegen uns ausgesprochen wurden, werden wir auch diesen Blog, der im Gegensatz zu Facebookgruppen, von jedermann zu finden ist, beenden, denn wir sehen keinen Sinn darin hirnlosen Neidern auch noch den Weg zu uns zu ebnen.

18.4.15 und noch intensiver

Der Tag beginnt um neun Uhr mit der Fahrt nach Pirna. Auf dem Weg dorthin erzählt Hannes von seiner Nacht in der Dresdner Polizeidirektion während der DDR-Zeit. Nachdem auch noch einige Infos über Pirna weitergegeben sind, dürfen die Fahrgäste in die Stadt gehen und überprüfen, ob ich alles richtig erzählt habe. Nach einem ausreichenden Aufenthalt in der netten kleinen Stadt fahren wir weiter zur Festung Königstein. Dabei passieren wir auch noch die ehemalige Heil-und Pflegeanstalt Sonnenstein, die das dunkelste Kapitel von Pirna darstellt. Pünktlich zur Mittagszeit erreichen wir den Königstein und schicken die Gruppe mit dem Innenaufzug nach oben zum Essen fassen. Wir machen es uns einfacher, bleiben unten und genießen eine echte thüringer Wurst mit Brötchen am Kiosk. Im Anschluss besichtigen wir die Bastei und alle Naturschönheiten, die die Gruppe bereits von oben bewundern konnte. Auf der Rückfahrt nehmen wir eine Alternative. Wir lassen Schloss Pillnitz links liegen, denn die Kamelienblüte ist sowieso vorbei und zehn Grad Kälte laden nicht zu weiteren Spaziergängen ein. Also fahren wir in die Dresdner Neustadt und besuchen, für jeden Saarländer obligatorisch, Pfunds Milchladen. Das daneben ein echter Ostalgieladen und ein genialer Senfladen liegen, bereichert den Spaß an diesem "Umweg" ungemein. Nach einem kurzen Abriss über Eriche Kästner und seinen Lebensraum in Dresden erreichen wir das Hotel und entlassen die Gästen zu ihrer individuellen Abendprogrammgestaltung. Währenddessen erreicht uns die Nachricht, welche Tour uns nächste Woche erwartet. Ich hoffe, es wundert niemanden, dass es wieder die sächsische Landeshauptstadt sein wird ...

17.4.15 Dresden intensiv

Pünktlich stehen alle auf dem Parkplatz, inklusive der Stadtführerin, die wir, laut Plan, eigentlich am Zwingerteich treffen sollen. Macht aber nichts, starten wir gleich durch. Vorbei an der Synagoge, die trotz einem saarländischen Architektenteams, das Stadtbild verschandelt, (Stellt euch zwei große Betonwürfel vor dem herrlichen Canelettoblick vor, dann wisst ihr, das war die Übung für den vierten Pavillion in Saarbrücken.) fahren wir in Richtung des Hygienemuseums, wo der schönste Mann Dresdens auf uns wartet. Großer Garten, Glasmanufaktur von VW und die Straße, die deutlich die Grenze zwischen der Zerstörung im 2. Weltkrieg und dem unzerstörten Teil aufzeigt, geht es hinunter zu dem Elbschlösschenblick an den Fluß. Dort wartet bereits der Eierscheckenbus und versorgt Hannes heute einmal mit Zwetschgenkuchen. Zwischendurch erfahren wir noch, von den technischen Errungenschaften (Kaffeefilter, Teebeutel, Sinalco, etc) die uns Dresden eingebracht hat und lerne so, dass der Sachs helle, aber auch heimtückisch sein kann. Der Weg führt uns in die Neustadt, vorbei am goldenen Reiter zurück in die Altstadt zur Semperoper. Am Taschenbergpalais verlässt die Gruppe mit Guide den Bus, um mit einen Stadtspaziergang fortzufahren. Wir bringen den Bus an den Bahnhof, stellen ihn dort ab und durchwandern mal wieder die Stadt. Um drei Uhr treffen wir unsere Gruppe bei König Johann vor der Semperoprer, um sie dort der Opernführung anzuvertrauen. Die ersten stöhnen bereits über die Anstrengungen, die diese Stadt fußmäßig so mit sich bringt. Zum Glück sind alle meiner Empfehlung gefolgt und tragen bequeme Schuhe. Während wir dann gemütlich Kaffee trinken können, erwartet die Fahrgäste noch der Marsch durch das grüne Gewölbe. Ich vermute, abends fallen sie nur noch ins Bett, um sich für den morgigen Tag, der auch ein umfangreiches Programm enthält adäquat vorzubereiten.

16.4.15 Einmal Dresden ...

Manche Fahrten sind schon kurios. Nicht wegen des Ziels oder der Gruppe, sondern wegen der Fahrt an sich. Bei uns begann es damit, dass wir pünktlich in Homburg stehen, aber unsere Fahrgäste dort fehlen. Ein Anruf unter der angegebenen Nummer bringt nichts, denn es ist eine Festnetznummer. Ein weiterer in der Firma ergibt keine neuen Infos, nur die Anweisung nach einer angemessenen Wartezeit abzufahren, denn irgendwann sollten wir ja in Dresden auch ankommen. Zwei Stunden später gibt es noch immer keine Informationen, wo diese Gäste abgeblieben sind. In Kaiserslautern geraten wir in den ersten, am Frankentaler Kreuz in den zweiten und bei Lorsch in den dritten Stau, den es laut Verkehrsfunk gar nicht gibt. Immerhin erreichen wir demnächst Pfungstadt... Eine erste Pause erledigen wir in Lorsch. Dort lernen wir, dass es Berufe gibt, für die man als Depp geboren sein muss. Auf dem Parkplatz der Raststätte wird kräftig gebaut. Links baggert ein Bagger den Asphalt auf und lädt ihn auf einen LKW. Rechts steht eine Maschine, die Steinklötze zu feinem Kies verarbeitet. Theoretisch könnte der Baggerarm seine Last direkt davor abladen. Praktisch aber kippt er ihn auf einen LKW, der dann fünf Meter vorfährt, rangiert und den Steinhaufen erhöht. Dann fährt er wieder fünf Meter zurück, um sich erneut beladen zu lassen. Den ganzen Tag. Irgendwie kommt es mir genauso sinnvoll vor, wie die Bewerbungsseminare der Arbeitsagenturen. Ob der Fahrer von dort vermittelt wurde? ....

14.4.15 Zu Hause

So, ein paar freie Tage müssen jetzt sein. Wochenruhezeit nennt man das. Aber keine Angst schon übermorgen geht es weiter. Diesmal nach Dresden. Bin schon ganz gespannt, ob das Hotel wieder "Kurtaxe" möchte, oder was sich die Stadt Dresden diesmal als Eintrittsgeld für Touristen ausgedacht hat. Bis dann also.